Startklar für Europa!

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Ein Auslandspraktikum während der Ausbildung?

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Lea vom BZTG war in Riga (Lettland)

Anreise:

Einmal mit dem Auto von Oldenburg zum Flughafen nach Bremen. Einchecken, Koffer aufgeben und ab in den Flieger. Nach knapp zwei Stunden Flug stand ich dann mit meinem Gepäck am Flughafen in Riga auf der Suche nach einem Transfer ins Zentrum. Ich entschied mich den Bus zu nehmen und nach etwa 30 Minuten war ich im Herzen von Riga angekommen. Jetzt musste ich nur noch den Weg zu meiner Unterkunft finden. Laut Google Maps sollte der Weg zu Fuß etwa 25 Minuten dauern, also entschloss ich mich zu laufen, um schon einmal erste Eindrücke von der Stadt zu bekommen. Im Nachhinein war die Idee nicht gerade die Beste, denn mit meinem Gepäck durch die weniger guten Straßen Rigas zu laufen stellte sich als ziemlich anstrengend heraus, da ich den Koffer fast die ganze Zeit tragen musste.

Unterkunft: 

Vor meiner Abreise hatte ich mich gegen ein Hotel und für ein AirBnB entschieden. Die Wohnung teilte ich mir im Laufe der sechs Wochen immer mal wieder mit anderen Leuten. Es war wie eine WG, jeder hatte ein eigenes Zimmer. Die Küche und das Bad wurden dann mit allen geteilt. Insgesamt gab es drei Schlafzimmer. Die Unterkunft lag super zentral am äußeren Innenstadtring von Riga. Somit konnte ich zu Fuß alles sehr gut erreichen, aber auch eine Bushaltestelle und eine S-Bahn-Station waren nicht weit entfernt.

Sprachkurs:

Ganz unvorbereitet bin ich nicht nach Lettland geflogen. Ich habe im Vorhinein ein wenig Lettisch-Unterricht genommen. Den Unterricht bekam ich von einer Studentin aus Oldenburg, welche während der Schulzeit mal ein Auslandsjahr in Lettland verbracht hat. Neben den wichtigsten Phrasen um in Riga im Alltag klarzukommen, haben wie auch über die Geschichte und die Kultur Lettlands gesprochen.

Arbeit:

Mein Praktikum absolvierte ich in einem Architekturbüro direkt in der Altstadt von Riga. Den Weg zum Büro bin ich meistens gelaufen, außer das Wetter hat nicht mitgespielt. Im Büro wurde ich am ersten Tag von einem der Chefs begrüßt und den Kollegen vorgestellt. Ich bekam auch sofort meinen eigenen Arbeitsplatz mit eigener E-Mail-Adresse und allem was dazu gehört. Gearbeitet wurde von montags bis freitags, von 9 Uhr bis 18 Uhr.
Das Arbeiten an sich viel mir nicht wirklich schwer, da ich das Zeichenprogramm von der Arbeit in Deutschland kannte. Zudem waren meine Kollegen immer sehr hilfsbereit. Zu meiner Überraschung konnte sogar eine Kollegin Deutsch, mit allen anderen habe ich Englisch gesprochen. 

Meine Aufgaben bestanden darin Außenanlagen für ein Gymnasium, eine Universität oder von anderen öffentlichen Gebäuden zu planen und zeichnerisch umzusetzen.

Freizeit:

In der Freizeit und an den Wochenenden habe ich versucht so viel wie möglich von Riga und der Umgebung zu sehen, was mir in den 6 Wochen auch sehr gut gelungen ist. Am besten hat mir die Altstadt gefallen, ich mochte den Charme der alten Häuser und der kleinen Gassen. Riga bietet außerdem viel Grün, egal in welche Richtung man geht, man landet meistens in einer Parkanlage. Da Riga nur 30 Minuten mit dem Zug von der Ostsee entfernt ist und das Wetter meistens Sonnenschein pur war, bin ich an zwei Wochenenden ans Meer gefahren.

Fazit:

Nach sechs Wochen in Riga bin ich wieder zurück in Deutschland und bin super glücklich den Schritt gegangen zu sein. Ein Auslandsaufenthalt in Verbindung mit einem Praktikum ist eine gute Möglichkeit um sowohl andere Arbeitsweisen als auch Länder und Kulturen kennen zu lernen. Man lernt jeden Tag etwas dazu, egal ob auf der Arbeit oder im Alltag. Man gewinnt unglaublich an Selbstbewusstsein und vor allem an Erfahrung. Deshalb kann ich es wirklich jedem empfehlen diesen Schritt auch zu gehen. Es lohnt sich!