Startklar für Europa!

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Ein Auslandspraktikum während der Ausbildung?

NERO macht's möglich - in bis zu 28 Ländern!

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Marieke von der BBS Haarentor war in Çerkezköy und Istanbul (Türkei)

Ankunft:

Am 25.06.2018 begann meine Reise in die Türkei. Mein Flieger startete in Bremen. Nach einem sehr angenehmen Flug mit Turkish Airlines landete ich 3,5 Stunden später in Istanbul. Dort wartete schon ein Fahrer mit einem Schild auf mich. Schnell stellte sich heraus, dass dieser weder Deutsch noch Englisch sprechen konnte. Somit wurde es eine eher ruhige Fahrt zum Hotel, welches sich etwa eine Stunde von Istanbul entfernt in dem Ort Çerkezköy befindet.

Unterkunft:

Das Hotel, in dem ich untergebracht war, ist relativ neu. Ich hatte ein modernes und großes Zimmer mit Balkon. Außerdem gab es einen Indoor-Pool, einen Fitnessbereich und ein Restaurant. Das Personal, welches größtenteils nur Türkisch gesprochen hat, war sehr freundlich und hilfsbereit. Ein Angestellter hat mich jeden Tag zu meinem Gastbetrieb gebracht und abends wieder abgeholt.

Arbeit:

Die Arbeit in der Türkei beginnt um 8:30 Uhr und endet um 18:00 Uhr. Während meiner drei Wochen in Çerkezköy war ich in den Abteilungen Export, Research und Development, und Material-und Produktionsplanung eingesetzt. Obwohl ich bei einer Tochtergesellschaft meines Ausbildungsbetriebes arbeitete und ich viele Gemeinsamkeiten erwartet hatte, gab es doch einige Unterschiede. Es war interessant zu sehen, wie dieselben Prozesse in den Ländern unterschiedlich gehandhabt werden. Mir ist aufgefallen, dass wir in Deutschland technisch besser ausgestattet sind, was viele Arbeiten erheblich erleichtert. Die vierte und letzte Woche meines Praktikums verbrachte ich in Istanbul in den Abteilungen Marketing und Produktmanagement. Hier habe ich an Meetings mit verschiedenen Dienstleistern teilgenommen, Händler und mögliche Lieferanten besucht und viel über verschiedene Marketingstrategien gelernt. Besonders spannend fand ich es, dass das Online-Marketing eine sehr große Rolle in der Türkei spielt. Ein aktuelles Projekt der dortigen Kollegen ist das Programmieren einer Virtual-Reality-App zum Konfigurieren unserer Duschabtrennungen.

Freizeit:

Nach der Arbeit bin ich meistens in den nahegelegenen Restaurants essen gegangen oder habe mir die kleine Innenstadt angeguckt. Die Wochenenden verbrachte ich mit meinen Kollegen. Wir haben ein Picknick gemacht, gingen Bowlen oder schauten uns die etwa 30 km entferne Stadt Çorlu an. Während der Woche in Istanbul habe ich sowohl mit meinen Kollegen, als auch alleine, viele Sehenswürdigkeiten besucht. Abends war ich oft am Bosporus. Hier hat man einen einen wunderschönen Blick auf den europäischen und den asiatischen Teil Istanbuls.

Fazit:

Während meines Praktikums sammelte ich sehr viele neue Erfahrungen. Ich erfuhr mehr über eine Kultur, die teilweise große Unterschiede zu der deutschen aufweist. Ich lernte sehr nette und gastfreundliche Menschen kennen, die dafür sorgten, dass ich mich zu jeder Zeit meines Praktikums wohl fühlte. Zudem erfuhr ich mehr über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Arbeitswelt verschiedener Länder. Die wichtigste persönliche Erkenntnis des Praktikums ist für mich, dass ich mich auch in einer fremden Stadt, in der kaum jemand eine Sprache spricht, die ich spreche, zurechtfinden kann. Ich empfehle jedem, sich auf die Herausforderung eines solchen Praktikums einzulassen. Die gewonnenen Erfahrungen stellen nicht nur eine berufliche, sondern auch eine persönliche Bereicherung dar.